1:2 Heimniederlage gegen Aufsteiger (Reserve 2:0)
Schwarzenau leicht Feldüberlegen
Wenige Minuten waren absolviert, da stand sowohl aufseiten der Hausherren, als auch auf jener der Gäste, eine erste Tormöglichkeit zu Buche. Während Raabs-Akteur Manuel Buchtele in Minute sieben aus einem Freistoß für Gefahr sorgen konnte, war es wenige Zeigerumdrehungen später, Schwarzenau Stürmer Manfred Wimmer, der infolge eines Querpasses an die Kugel kam, diese jedoch über den Querbalken feuerte. "Wir waren die ersten 20 Minuten spielbestimmend und hätten in dieser Phase auch durchaus in Führung gehen können" meinte ESV-Sektionsleiter Robin Franta. Da seine Mannschaft, nach den passablen Anfangsminuten, etwas zurückfiel und die Hausherren besser ins Spiel kommen ließ, musste man sich nach rund 25 absolvierten Minuten einer weiteren Raabser-Einschussmöglichkeit erwähren. Im Anschluss einer Corner-Hereingabe, wurde Florian Kranzl der Kugel habhaft, beförderte diese jedoch über die Latte ins Toraus. Trotz dem, dass der USV die Partie nun etwas besser in den Griff bekam, schepperte es in Minute 36 im eigenen Kasten. Ein Angriff über die Außenbahn, Manuel Frank brachte einen Pass auf Florian Altrichter, welcher eine Flanke in den Strafraum der Heimischen schlug, sollte die Führung der Auswärtigen einleiten. Zwar fuhr Philipp Nechwatal, beim Versuch das hereingezirkelte Spielgerät direkt zu übernehmen, daneben, gejubelt werden durfte aber dennoch. Seine Kollegen brachten den Ball noch in derselben Aktion doch noch aufs Tor und beförderten einen Abpraller, im Namen von Manfred Wimmer, über die Linie zur Führung – 0:1 (36.). Während sich Schwarzenau also den ersten Treffer des Spiels erarbeiten konnte, war beim sportlichen Leiter ihres Gegenübers, Richard Zarycka, die Stimmung verständlicherweise etwas getrübt: "Ohne unseren gesperrt fehlenden Spielmacher Roman Fischer sowie mit einem lahmenden Martin Repa – er hat immer noch mit den Folgen einer im Spiel gegen Gastern erlittenen Knieverletzung zu kämpfen – tun wir uns ganz einfach schwer. Vor allem spielerisch war das heute viel zu wenig." Kurz vor dem Pausengang, hätten seine Jungs aber dennoch beinahe den so wichtigen Ausgleich hergestellt, verpassten durch Stefan Hölzl aber die große Chance auf das 1:1.
Raabs Offensiv zu harmlos
Wie bereits zu Beginn der Begegnung, ließ der USV auch im zweiten Durchgang nicht lange auf eine erste Tormöglichkeit warten und tauchte durch Martin Repa, der mit einem Schuss an Schlussmann Patrik Soukal scheiterte, gefährlich im Strafraum der Eisenbahner auf. Zehn Minuten später wurde es auch am anderen Ende brenzlich, wo Lukas Kucirek seine Farben, nach einem Abschluss von Raphael Hasslauer, vor einem weiteren Gegentor bewahren musste. Weitere fünf Minuten waren von der Anzeigetafel gelaufen, als sich das Spielgeschehen wieder in den Sechzehnmeterraum der Auswärtigen verlagerte und die wohl beste Chance der Raabser mit sich bringen sollte. Durch Repa ideal freigespielt, kam der eingewechselte Mario Dollensky an den Ball, lupfte diesen über Schlussmann Soukal, durfte aber dennoch nicht jubelnd abdrehen. ESV-Akteur Hasslauer war auf der Torlinie zur Stelle und verhinderte den Einschlag der Kugel. Anstatt des erhofften Ausgleichs, handelte man sich, nach einem weiten Ball des eben erst in höchster Not klärenden Hasslauer, der den in Position gelaufenen Florian Altrichter in Szene setzen konnte, den zweiten Verlusttreffer ein. Der 20-jährige Offensivmann schlenzte den Ball – im Anschluss der perfekten Vorarbeit seines Teamkollegen – ins lange Eck zum 0:2 und sorgte somit für die Vorentscheidung. Da Stefan Hölzl, nach einem Foulspiel an Florian Kranzl zum Elfmeter antreten durfte, diesen mittig zum 1:2 verwertete, keimte nochmals Hoffnung im Lager der Grün-Weißen auf. Aufgrund einer Roten Karte gegen Jürgen Celoud, er kehrte erst von einer Sperre aufgrund von Torraub zurück, begann dieselbe Aktion nun zum wiederholten Mal, mussten die Raabser das Spiel in Unterzahl beenden und konnten somit nicht mehr entscheidend nachlegen. Kurz vor Spielende, vergab Fabian Regen im Eins-gegen-Eins Duell mit USV-Goalie Kucirek sogar einen deutlicheren Sieg des Tabellen zweiten. "Man darf den Gegner keinesfalls schlechter reden, als er war, dennoch bin ich der Meinung, dass wir bereits stärkere Mannschaften schlagen konnten – heute war aber leider nicht unser Tag. Man muss neidlos anerkennen, dass Schwarzenau schlussendlich völlig verdient gewonnen hat" fasste Richard Zarycka die Geschehnisse zusammen. Auch Robin Franta meinte: "Der Sieg ist mit Sicherheit gerechtfertigt, wir waren über das gesamte Spiel gesehen die bessere Mannschaft."
Spielbericht und Aufstellungen siehe Link.
Fazit
Raabs fand zu keinem Zeitpunkt in die Begegnung, kreierte zu wenig Chancen und konnte auch spielerisch nicht überzeugen. Diese Umstände wusste der ESV Schwarzenau zu nutzen und fuhr einen weiteren Erfolg, den mittlerweile Sechsten der laufenden Meisterschaft, ein.
Reservemannschaft
Das Spiel der Reservemannschaften endete mit einem 2:0 Erfolg für die Heimischen.
Spielbericht und Aufstellungen siehe Link.
Quelle: fanreport.at
